Wie du in 5 Schritten eindrucksvolles Marketingmaterial gestaltest

Design spielt für deine Außenwirkung und deine Wiedererkennung eine wichtige Rolle. Egal ob in digitaler oder in gedruckter Form. Von der Rechnung über Angebote und Anschreiben bis hin zu Broschüren, Seminarunterlagen, Dokumentationen oder Mediadaten: Deine Unterlagen sind zu jedem Zeitpunkt das Aushängeschild von dir und deinem Unternehmen.

Dabei sind Layout und Design die Verpackung für dein Angebot. Daher solltest du viel Wert darauf legen und es unbedingt professionell gestalten. Denn du möchtest einen bleibenden Eindruck bei deinem Leser und (potenziellen) Kunden hinterlassen.

Doch nicht nur das Aussehen sollte perfekt gestaltet sein. Viel wichtiger ist der Inhalt. Ein professionell gestaltetes Layout nützt dir und deinem Leser gar nichts, wenn du dein Angebot und den Nutzen nicht klar und mit einfachen Worten kommunizieren kannst. Wenn dein Leser nicht versteht, was du ihm vermitteln möchtest, wirst du ihn nicht für dein Angebot oder Produkt begeistern können.

Daher gebe ich dir in diesem Artikel einen Überblick, welche fünf Schritte du bei der Umsetzung deiner Unterlagen berücksichtigen solltest.

Artikelübersicht

Schritt 1 – Definiere Ziel und Nutzen

Du kennst deine Zielgruppe und weißt, wie wichtig es für dein Marketing ist, deinen Wunschkunden zu kennen und zu wissen, wo seine Probleme liegen. Je genauer du deinen Wunschkunden kennst, desto gezielter kannst du ihn ansprechen und vor allem erreichen. Das ist entscheidend für deine Sichtbarkeit und deinen Erfolg.

Solltest du unsicher sein oder nicht wissen, wie du einen Wunschkunden definierst, lege ich dir diesen Artikel von Sandra Holze ans Herz. Darin beschreibt sie Schritt für Schritt, wie du deine Zielgruppe festlegst und sie besser kennenlernst.

Bevor du nun anfängst, Ideen für die Gestaltung deiner Marketingunterlagen zu sammeln oder einen Designer zu beauftragen, mache dir Gedanken zu deinen Zielen und zum Nutzen deiner Dienstleistung oder deines Produktes für den Kunden.

Was ist das Ziel deines Angebots? Was willst du bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht haben? Lege dir ein klares Ziel fest, welches du erreichen möchtest.

Zum Beispiel: Bis Ende August möchte ich 25 neue Aufträge mit meiner neuen Kundenbroschüre generieren.

Schritt 2 – Erstelle eine klare Struktur deiner Inhalte

Eine klare Struktur deiner Inhalte hilft dem Leser dabei, Informationen über dein Angebot schneller zu erfassen. Dein Leser und (potenzieller) Kunde behält den Überblick, wenn du Überschriften, Texte, Bilder und Grafiken verständlich anordnest und strukturierst.

Befasse dich deshalb zu Beginn erst einmal ausführlich mit dem Aufbau deiner Unterlagen. Erstellst du zum Beispiel eine digitale Unternehmensbroschüre, machst du dir einen exakten Plan deiner Seiten. So weißt du, welcher Inhalt auf welcher Seite untergebracht ist.

Wenn du wissen willst, welche Seiten in einer Broschüre wichtig sind, findest du dazu ausführliche Informationen in meinem Artikel „Diese 5 Seiten brauchst du unbedingt in deiner Broschüre“.

Schritt 3 – Bleibe einheitlich in deiner Markenpräsentation

Gerade in den unterschiedlichen Formaten und Medien ist es von Vorteil, einheitlich in deiner Markenpräsentation zu bleiben. Das heißt keineswegs, dass du stets die gleichen Bilder und Grafiken nutzen solltest. Ganz im Gegenteil.

Bleibe jedoch einheitlich, was deine Bildsprache, Farben und Schriften angeht. Verwendest du für jeden Kanal eine andere Schrift oder Farbe, wirst du deinen Leser und (potenziellen) Kunden verwirren und sogar dafür sorgen, dass du und deine Marke nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind. Und das willst du ja nicht.

Verwendest du aber dauerhaft dein einheitliches Erscheinungsbild über alle Kanäle und Medienformate, wirst du wiedererkannt.

Schritt 4 – Verwende hochwertige Fotos auch von dir

Egal ob Website, Flyer, Broschüre oder Präsentation: Du möchtest eine persönliche Verbindung zu deinem Leser und (potenziellen) Kunden herstellen. Wenn jedoch auf keinem Kanal ein Foto von dir zu sehen ist oder nur in sehr schlechter Qualität, dann entsteht keine Verbindung oder gar Vertrauen.

Beobachte dich einmal, wenn du auf eine Website gehst oder eine Broschüre anschaust, deren Inhalt dich interessiert, doch du findest keine Informationen oder gar ein Foto des Anbieters selbst. Was löst das in dir aus? Du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit das Angebot nicht in Anspruch nehmen oder das Produkt nicht sofort kaufen. Richtig?

Das Gleiche gilt auch für die Auswahl deiner Bilder für Broschüren, Flyer, Website oder Ähnliches. Verwende nur Fotos mit guter Qualität, die auch zu deinem Angebot passen und die gewünschten Emotionen transportieren.

Wenn du nicht die Möglichkeit hast, professionelle Fotos anfertigen zu lassen, lohnt sich ein Blick in Bilddatenbanken. Wobei du dort unbedingt gut recherchieren solltest. Denn es kann passieren, dass dein ausgewähltes Foto schon von anderen Unternehmen verwendet wurde und somit deinem Leser bereits bekannt ist. Nimm daher nicht das Erstbeste oder das Günstigste, sondern investiere in die Auswahl etwas mehr Zeit.

In diesem Artikel findest du „15 Bilddatenbanken für hochwertige und kostenlose Bilder“.

Schritt 5 – Nutze ein professionelles Layoutprogramm oder beauftrage einen Grafiker

Es gibt unterschiedliche Layoutprogramme, mit denen du deinen Unterlagen einen professionellen Look verpassen kannst. Nutze zum Beispiel Adobe InDesign oder eine andere für dich passende Software, mit der du deine Unterlagen erstellst.

Tipps und Anleitungen zur Gestaltung deines Materials mit Adobe InDesign findest du in folgenden Beiträgen:
„25 Dinge, die du für dein Business mit InDesign gestalten kannst“
„In 9 Schritten ein Arbeitsblatt mit InDesign erstellen“
„3 smarte Wege, InDesign-Vorlagen für dein Business zu nutzen“
„7 unentbehrliche Werkzeuge für InDesign-Einsteiger (+ PDF-Download)“

Ich empfehle dir in jedem Fall, Layout und Design an einen Profi abzugeben. Natürlich kannst du auch alles selbst in die Hand nehmen und gestalten. Bedenke aber dabei, dass dies unter Umständen mehr Zeit kostet, als als du momentan hast.

Auch bei einer kurzen technischen Frage steht dir dann kein Profi zur Seite. Und du fängst mühsam an, im Internet nach einer Antwort zu suchen. Noch mehr Zeit, die du einplanen musst.

Ein Grafiker spart dir nicht nur Zeit bei der Gestaltung und Ausarbeitung deiner Unterlagen. Er liefert dir auch frischen Input und ist am Puls der Zeit. Er zeigt dir neue und kreative Ideen, an die du zuvor vielleicht noch gar nicht gedachte hast. Wie du den richtigen Grafiker findest, kannst du in diesem Blogbeitrag ausführlich nachlesen.

Nächste Woche besprechen wir die Vorteile eines Grafikers. Und ich zeige dir, warum es sich lohnt, einen Grafiker mit ins Boot zu holen.

Fazit

Um mit deinem Marketingmaterial aufzufallen, brauchst du eine klare Strategie. Setze dir immer ein Ziel. Stelle das Material zusammen. Schneide deine Texte auf deine Zielgruppe zu und verwende Fotos mit guter Qualität. Sei präsent und zeige dich deinem Leser und (potenziellen) Kunden. Das baut Verbindung auf und schafft Vertrauen.

Manuela Aksu Manuela ist Gründerin von Kreativcode und leidenschaftliche Grafikdesignerin aus München. Auf ihrem Blog teilt sie ihr Wissen über Grafikdesign und gibt dir nützliche und leicht umsetzbare Tipps, die du sofort für dein Business verwenden kannst.

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