Drei smarte Wege, InDesign-Vorlagen für dein Business zu nutzen

Mit welchen Layout-Programmen erstellst du deine Grafiken und Unterlagen für dein Unternehmen? Arbeitest du mit Vorlagen? Startest du bei deinen Unterlagen jedes Mal neu und musst schauen, welche Schriften und Farben du verwendest? Nutzt du verschiedene Programme oder weißt gar nicht, welches wirklich passend ist? Du bist überfordert, wenn es um die Auswahl des richtigen Programms geht?

Es gibt unzählige Tools und Programme, mit denen du professionelle Grafiken und Unterlagen für dein Unternehmen erstellen kannst. In diesem Artikel zeige ich dir drei smarte Wege, wie du InDesign für dein Unternehmen einsetzen solltest und welche Möglichkeiten du hast.

Artikelübersicht

Wenn du meinen Blog schon länger verfolgst, weißt du, dass ich InDesign seit mehr als elf Jahren für Projekte nutze. Um den Design- und Layoutprozess zu perfektionieren und effektiv zu gestalten, arbeite ich zusätzlich mit Photoshop und Illustrator. Dabei unterstützt mich Photoshop bei der Bearbeitung von Fotos und Illustrator hilft mir zum Beispiel bei der Gestaltung von Vektoren, Illustrationen und Diagrammen. In meinem Artikel „Wie du InDesign, Photoshop und Illustrator perfekt verwendest“ zeige ich dir, wie du die Programme miteinander kombinierst. Damit erleichterst du dir nicht nur deine Arbeit, sondern gestaltest auch professionelle und einheitliche Unterlagen und Grafiken für dein Business.

Was ist InDesign eigentlich?

Adobe InDesign ist ein professionelles Layout- und Satzprogramm, das vorwiegend für die Gestaltung von Druckerzeugnissen benutzt wird. Es eignet sich hervorragend für die Erstellung von Broschüren, Flyern, Büchern, Katalogen, Magazinen und Arbeitsblättern. Zusätzlich ist InDesign auch ein großartiges Programm, um deine digitalen Unterlagen zu gestalten. Du kannst all deinen Materialien, die du für dein Business, deinen Blog und deine Social-Media-Kanäle benötigst, einen professionellen Anstrich geben. Zum Beispiel: Grafiken für Website und Blog, PDF-Downloads, Arbeitsblätter, ausfüllbare Formulare und Checklisten.

Wie funktioniert InDesign für dein Business?

Mit InDesign hast du die Möglichkeit, dir Vorlagen, Musterseiten und Bibliotheken anzulegen. Dort greifst du schnell und einfach auf Elemente zu, die du immer wieder verwendest. So musst du nicht jedes Mal, wenn du eine Grafik oder eine Präsentation erstellen willst, von vorn beginnen. Zudem kannst du Grafiken aus Photoshop oder Diagramme aus Illustrator mit wenigen Klicks in deine InDesign-Dokumente integrieren. Im Beitrag „Wie arbeiten InDesign, Photoshop und Illustrator zusammen?“ zeige ich dir an einem Beispiel, wie du die Programme miteinander kombinieren kannst.

Warum du InDesign unbedingt nutzen solltest?

Als Freelancer und Unternehmer hast du viel zu tun. Du musst allerhand Unterlagen für dich und dein Unternehmen erstellen. Denk nur einmal an Anschreiben, Angebote, Rechnungen, Unterlagen für die Teilnehmer deiner Seminare, Grafiken für Blog und Website, eBooks, Pressemitteilungen, Verträge, Formulare und Präsentationen. Und das ist nur ein kleiner Teil dessen, was du häufig brauchst und was du in deinem einheitlichen Design gestalten solltest – dein roter Faden.

Und wie hilft dir InDesign jetzt genau?

Mein Geheimtipp lautet: Vorlagen! Das ist definitiv die beste Möglichkeit, deinen Gestaltungsprozess zu vereinfachen und dir viel Zeit bei der Erstellung der Unterlagen zu sparen.

Wie helfen dir Vorlagen?

InDesign-Vorlagen sind eine smarte Lösung. Sie erleichtern dir die Arbeit enorm. Zudem verhindern sie, dass du ein wichtiges Dokument – nämlich die Originaldatei – überspeicherst. Die Standard-Dateiendung von InDesign lautet .indd. Wenn du diese Datei öffnest, arbeitest du direkt in dieser Datei. Da kann es schon einmal passieren, dass du die Datei aus Versehen überspeicherst. Daher empfehle ich, immer sofort zu Beginn den Dateinamen anzupassen und zu ändern. Nichts ist ärgerlicher, als nach dem Speichern und Schließen der Datei festzustellen, dass du die Originaldatei noch brauchst. Daher immer sofort den Namen ändern.

Einfacher geht es dagegen mit Vorlagen. Diese haben die Endung .indt. Der Vorteil von Vorlagen ist es, dass sie nach dem Anklicken ein neues unbenanntes Dokument öffnen. Das heißt, es wird eine neue Datei geöffnet und du kannst nicht versehentlich die Originaldatei überschreiben. Mir ist das schon einmal passiert und es ist sehr ärgerlich, wenn die Daten oder die Datei ruiniert sind. Viel Arbeit umsonst.

Drei Beispiele, wie du InDesign-Vorlagen verwenden kannst

Broschüren und eBooks

Mehrseitige Broschüren und PDF-Dateien kannst du hervorragend mit InDesign erstellen. So stellst du dich, deine Produkte oder dein Expertenwissen zur Verfügung und verpackst es optisch in einem professionellen Layout. Zum Beispiel kannst du dein Gratis-Geschenk (Freebie, Leadmagnet) für deine potenziellen Kunden gestalten, damit sie dich und deine Arbeit besser kennenlernen. Dieses Geschenk in Form einer PDF-Datei bereitest du optimal für den Download auf der Website oder den Versand im Newsletter vor. Du hast in InDesign nicht nur die Möglichkeit, Druckdateien zu erzeugen, sondern kannst auch für das Web optimierte Dateien erstellen. Diese sind in der Dateigröße optimiert und haben somit eine geringere Ladezeit.

Arbeitsblätter und Checklisten

InDesign eignet sich ebenfalls sehr gut, um Arbeitsblätter oder Checklisten zu erstellen. Ich habe dir ein kleines Tutorial geschrieben, wie du ein Arbeitsblatt in InDesign erstellen kannst: „In 9 Schritten ein Arbeitsblatt mit InDesign erstellen“. Dort zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du die Datei anlegst, bearbeitest und als PDF-Datei exportierst. Als Bonus gibt es das im Tutorial erstellte Arbeitsblatt als Download. Du darfst das Arbeitsblatt natürlich für dein Business anpassen und verwenden.

Social-Media-Grafiken

Hast du alle unterschiedlichen Größen der Social-Media-Kanäle im Kopf? Ich nicht. Daher erstelle die Grafiken für Blog, Facebook und andere Netzwerke ausschließlich über InDesign-Vorlagen. Einmal angelegt, kannst du binnen weniger Minuten die Grafik erstellen, speichern und an entsprechender Stelle hochladen. Du musst dir keine Gedanken machen und aufwändig recherchieren, welche Größe die Grafiken haben. Wenn sich die Größen einmal ändern, dann passe die Vorlagen an und fertig!

Und jetzt?

Wie du siehst, ich schwärme regelrecht für InDesign. Ich möchte dir zeigen, welche fabelhaften Möglichkeiten dir dieses Programm bietet. Es unterstützt dich enorm bei der Gestaltung deiner Unterlagen und spart dir zudem noch Zeit, wenn du alle Vorlagen, Musterseiten und Bibliotheken angelegt hast. Die Möglichkeiten, die du mit dem Programm hast, sind enorm.

Suchst du grafische Unterstützung bei deinem Projekt? Dann lass uns ganz unverbindlich über dein Projekt reden. Wenn du einfach nur eine Frage hast, melde dich jederzeit. Ich freu mich, wenn ich dir helfen kann.

Manuela Aksu Manuela ist Gründerin von Kreativcode und leidenschaftliche Grafikdesignerin aus München. Auf ihrem Blog teilt sie ihr Wissen über Grafikdesign und gibt dir nützliche und leicht umsetzbare Tipps, die du sofort für dein Business verwenden kannst.

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